Unser Traum

Wie kommen zwei junge Leute auf die Idee, hoch oben am Berg einen kleinen Hof zu führen, dort eine Sennerei zu bauen und diese in direktem Kontakt mit Konsumenten zu vermarkten?

 

Jugendtraum Bergbauernhof

In der Landwirt­schafts­schule lernten wir uns kennen. Cornelia,   Bergbauerntochter aus Laterns und Jakob aus Dornbirn, in den Ferien Junghirt auf Alpen. Beide hatten wir den Traum,  hoch oben am Berg eine Land­wirt­schaft zu führen. Auch deshalb spürten wir bald eine große Nähe zuein­ander. Nach der Schu­le bilde­ten wir uns zur Familien­helferin bzw. zum Zim­­me­­rer weiter und arbeiteten in diesen Berufen. In den Som­mern führten wir Sennereien auf Alpen im Großen Walsertal und Laterns.

Es  ergab sich die Möglichkeit den elterlichen Hof in Laterns zu übernehmen und fast gleichzeitig konnten wir das Haus mit Stall im Oberen Bonacker erwerben. Unser Traum war zum Greifen nah. Wir begannen Pläne zu schmieden und zu kalku­lieren. Doch bald merkten wir: um als Bergbauer in der heutigen Zeit zu bestehen, müssen wir uns neu aufstellen, sonst bleibt der Traum ein Traum.

Der Traum soll kein Traum bleiben

Eine neue Idee entstand: Die eigene Milch selbst  ver­­ar­bei­ten, also eine Hof-Sennerei bauen. Neben Er­zeug­­­nis­sen aus Kuhmilch auch solche aus Zie­gen­milch her­stellen. Strikt bei naturnaher Bewirt­schaftung bleiben. Ohne Zwischenstufen mit den Kon­­sumenten in direkten Kon­takt treten.

 

Naturnah und in Kontakt zu den Konsumenten

Nach langen Diskussionen und so mancher schlaf­lo­sen Nacht gaben wir uns einen großen Ruck, planten und wag­ten den Bau. Wir meinen, wenn wir als Berg­bauern naturnah, ökologisch und in Verbindung mit Käse-Freunden Spe­zia­li­täten her­stellen, dann können wir un­seren Traum ver­wirk­lichen.

 

Und so starteten wir mit dem Bau der Hofsennerei und suchten den direkten Kontakt zu Käse-Freunden. Diese haben in Käse investiert und uns bei der Finanzierung der Sennereieinrichtung unterstützt. Im September 2019 gingen wir mit der Sennerei in Betrieb. Nun vertrauen wir darauf, dass unsere Form des Wirtschaftens vielen Konsumenten gefällt und sie die hohe Qualität unserer Spezialitäten schätzen.

Bereits als Junghirt pflegte Jakob den Käse
Herbst 2019: Die Sennerei ist in Betrieb.